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aus dem Berufskolleg Bocholt-West
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Abitur 2010
Julian Hundt: Abi mit 1,0 am Berufskolleg Bocholt-West
von Daniela Hartmann in MV vom 21.06.2010.
Bocholt - Mit der Traumnote 1,0 hat Julian Hundt sein Abitur am Berufskolleg Bocholt-West bestanden. Doch wer glaubt, dass hinter einem so guten Schulabschluss ein knallhartes Lernprogramm stecken muss, liegt falsch. "Ich habe einfach immer meine Hausaufgaben gemacht und ein paar Tage vor den Klausuren gelernt", erzählt der 19-Jährige. "Außerdem hatte ich gute Lehrer, die auch einen großen Beitrag dazu geleistet haben", zeigt er sich bescheiden.

Die Schule ist Julian Hundt immer schon leicht gefallen. Trotzdem entschied er sich nach der vierten Klasse zunächst für den Besuch der Realschule. "Ich hatte einfach ein falsches Bild vom Gymnasium", erklärt er. Seine Eltern unterstützten ihn in seiner Entscheidung. "Das war schon echt cool, dass meine Eltern mir als Viertklässler da die Wahl gelassen haben."
Doch auch ein guter Schüler wie Julian Hundt hat schon einmal eine Sechs bekommen. "Ich bin beim Spicken erwischt worden. Dabei hatte ich den Spickzettel eigentlich gar nicht nötig, sondern nur zur Sicherheit dabei", so Hundt. Danach verließ er sich lieber wieder ganz auf sich selbst und das offensichtlich mit großem Erfolg.
Neben der Schule blieb Julian Hundt auch genügend Zeit für seine Hobbys. Zwei- bis dreimal pro Woche ging er joggen oder schwimmen. Und auch einen grünen Daumen hat der Abiturient: "Ich züchte gerne Erdbeeren." Zusätzlich nahm er mitten im Abi-Stress einen Nebenjob im Supermarkt an. "Ich habe schon gedacht, dass mir das alles ein bisschen über den Kopf wachsen könnte, aber das klappt gut", betont er.
Mit seinem Notendurchschnitt könnte Julian Hundt jetzt problemlos ein Medizinstudium beginnen. Doch das ist nichts für ihn: "Ich war mal bei der Operation von einem Hund dabei, da bin ich fast umgekippt", erzählt er. Stattdessen will der 19-Jährige lieber Mathe und Informatik in Münster studieren, um Lehrer zu werden. "Ich möchte einfach gerne mit jungen Leuten zu tun haben und in der Schule habe ich mich schon immer wohlgefühlt", macht er deutlich. "Nur der Schnitt macht das nicht. Man sollte einfach das machen, worauf man Lust hat", findet er.
Jetzt freut sich der 19-Jährige erst einmal auf sein neues Leben als Student in Münster: "Da bin ich endlich eigenständig. Gleichzeitig bin ich aber auch nicht zu weit von meiner Familie weg."
Juni 2010
Zeugnisse für Kinderpfleger/innen und Sozialhelfer/innen
24 staatlich geprüfte Kinderpflegerinnen und Sozialhelfer/innen erhielten gestern am Berufskolleg Bocholt-West ihre Abschlusszeugnisse. Alle schafften gleichzeitig die Fachoberschulreife - die meisten mit Qualifikation.
Zehn junge Frauen hatten sich in zwei Jahren zur staatlich geprüften Kinderpflegerin ausbilden lassen. Theoretischer Unterricht über Kinderernährung, Gesundheitspflege und Pädagogik gehörten ebenso zur Ausbildung wie praktischer Unterricht im Gestalten, der Kinderliteratur, der Musik und der Nahrungszubereitung für Kinder. Die Absolventinnen können nun in Familien oder Kindergärten arbeiten, die meisten wollen sich aber noch weiter qualifizieren.
Die 14 staatlich geprüften Sozialhelfer/innen sind nun befähigt, Hilfestellung bei der Betreuung, Versorgung und Förderung von Alten, Behinderten und Kranken zu übernehmen. Auch ihr nächstes Ziel ist aber zumeist eine weitere Ausbildung im sozialen oder pflegerischen Bereich.
Nach dem Wortgottesdienst zum Thema: "Auf unserem Weg in die Zukunft" erinnerten die Klassenlehrerinnen Maria Huvers und Hedwig Schmidt an die verschiedenen Stationen der Ausbildung.

Schulleiter Ulrich Kirchner überreichte dann die Zeugnisse an folgende Absolventen:

Click to enlarge! Staatlich anerkannte Kinderpflegerinnen:
Leyla Altintop, Carolin Jakubowski, Miriam Jurk, Stefanie Kegelmann, Mariella Manger, Simone Pascher, Denise Petri, Simone Schlattmann, Vanessa Schleiting, Eileen Schwier.

Staatlich anerkannte Sozialhelfer/innen: Lisa Buckermann, Shpresa Damann, Michaela Eimert, Anne Essing, Maurice Exlager, Jasmin Heesen, Linda Kisters, Louisa Musiol, Desiree Overgoor, Christine Punsmann, Tobias Scheidner, Guido Schlattmann, Kristin Sondermann, Lisa Stiehl.
Mai 2010
Schüler der BGM1 bauen Vordach an die Textilschule
Das Vordach am Eingang der Textilschule wurde auf Wunsch der Schüler erbaut, damit sie sich vor Regen und schlechtem Wetter schützen können. Die Schüler der BGM1 (Berufsgrundschule Metall-/Elektrotechnik) hatten sich bereit erklärt, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Um das Dach zu bauen, haben die Schüler Vierkantrohre, OSB-Holz, vorgewittertes Zinkblech und Dachpappe benötigt. Diese Materialien wurden zu einer kastenförmigen Konstruktion zusammen gebaut, um das das Dach stabil und sicher zu machen. Damit das Regenwasser sich nicht auf dem Dach sammelt, wurde es zur Wand hin abgeschrägt, so kann das Wasser durch das Regenrohr ins darunterliegende Blumenbeet fließen. Von unten wurden weiße Kunstoffprofilbretter angebracht, um es optisch aufzubessern.
Die Arbeit hat allen Schülern der BGM1 Spaß gemacht.

Bericht von David Jöster/Marc Hülswitt (BGM1)
Mai 2010
Erfolgreiche Schulung des Netzwerkes Demenz:  Friseurin & Co
Der gewohnte Gang in die Stadt oder der tägliche Einkauf sind für viele an Demenz erkrankte Menschen wichtige Rituale und bedeuten den Erhalt der Selbständigkeit. Menschen mit Demenz haben jedoch zunehmend Probleme, eigentlich bekannte Alltagssituationen zu meistern. Beispielsweise hat ein älterer Herr nicht genügend Geld dabei und möchte trotzdem den Einkauf mit nach Hause nehmen. Eine ältere Dame kommt heute schon zum 4. Mal, um eine Zeitschrift zu kaufen oder will schon wieder eine Dauerwelle. Diese und ähnliche Situationen gehören zum Alltag im Einzelhandel und Dienstleistungsbereich.
Solche Situationen lösen Unsicherheit und oftmals auch Fehlverhalten bei Personen aus, die dem Umgang mit Menschen mit Demenz nicht gewohnt sind. Um dem entgegenzuwirken hat das Netzwerk Demenz eine Schulungsreihe für den Dienstleistungsbereich entwickelt. In einer zweistündigen Informationsveranstaltung geben Mitglieder des Netzwerkes in lockerer Atmosphäre hilfreiche Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz. So wird beispielsweise vermittelt, welche Möglichkeiten es gibt angemessen zu reagiert, wie man richtig kommuniziert oder wie das Umfeld "demenzfreundlich" gestaltet werden kann. Außerdem werden Stellen und Ansprechpartner genannt, die weiterführende Hilfe anbieten.
Einiger dieser Schulungen sind bereits erfolgreich abgeschlossen. So wurden am Berufskolleg West Auszubildende in den Bereichen Fleischerei- und Bäckereifachverkäuferinnen, Friseurhandwerk und Sozialhelferinnen geschult. Die Schulung der Ausbildungsklassen Hauswirtschaftlerinnen erfolgt demnächst.
"Die Schulungen sind auf großes Interesse gestoßen und die Rückmeldungen waren durchweg positiv", so Jutta Ehlting vom Seniorenbüro der Stadt Bocholt. Ein Grund mehr so weiter zu machen. Daher sind noch andere Schulungen geplant, wie beispielsweise im Einzelhandel in Kooperation mit der Bocholter Werbegemeinschaft sowie bei den Banken und Sparkassen. "Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Ziel des Netzwerkes Demenz, in Bocholt eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Menschen mit Demenz wohl fühlen", resümiert Jutta Ehlting.

Mehr zum Netzwerk Demenz erfahren Sie hier.
Ingrid Thuilot (11.05.10 16:40 Uhr)
29. April 2010
Besuch der Sozialhelfer im Azurit Seniorenzentrum
Am 29.04.10 besuchte die Oberstufe der Sozialhelfer das Haus 2 des Azurit Seniorenzentrums in Bocholt.
Zunächst wurden sie mit einem Frühstück bewirtet und von Frau Niermann und Frau Pasieka vom sozialen Dienst des Azurit Seniorenzentrums über die Arbeit des Netzwerkes Demenz in Bocholt informiert. Es wurden viele wichtige Hinweise für den Umgang mit Menschen mit Demenz gegeben. Frau Niermann führte ihre Arbeit durch ein Rollenspiel ein. Die Schüler sollten darauf angemessen reagieren. Im anschließenden Austausch wurde über Schwierigkeiten im Umgang mit z.B. "Weglauftendenzen" bei Menschen mit Demenz gesprochen. Viele weitere Informationen über die Arbeitsweise des sozialen Dienstes wurden gegeben und die Fragen der Schüler dazu beantwortet.
Zum Abschluss wurden die Räumlichkeiten und die besondere Ausstattung, z.B. das Wellness Bad, die Ruheräume oder besondere Materialien zur Anregung der Sinneswahrnehmung, in einem Rundgang besichtigt. Besonders hilfreich empfanden die Schüler die vielen praktischen Vorschläge auch im Hinblick auf die anstehende Abschlussprüfung der Sozialhelfer.
23. März 2010
Kinderfest der Kinderpflegerinnen Unterstufe (KPU)
Am 23. März feierten wir, die Kinderpflegerinnen, ein Kinderfest mit den Praktikumskindern und Eltern, bei denen wir im Rahmen unserer Ausbildung - ein Jahr lang einen Tag in der Woche - praktische Erfahrungen sammeln durften. Das Fest stand unter dem Thema: "Dschungel". Nach Wochen der Vorbereitung haben wir voller Freude unserem Fest entgegen gefiebert. Wir verwandelten unseren ganzen Flur und die Klassenräume mit Tarnnetzen, selbst gebastelten Dschungeltieren und Fensterbildern in einen Dschungel.
Pünktlich um 15 Uhr empfingen wir unsere Familien. Zunächst begrüßte eine Mitschülerin alle Kinder und Eltern bevor die Kuchenbar öffnete. Bei Kaffee, Saft, selbstgebackenem Kuchen und Plätzchen wurde noch einmal das letzte Jahr reflektiert und dabei einige amüsante Geschichten erzählt. Mit großer Erwartungshaltung ging es anschließend schnell in die 2. Etage, um in die Dschungelwelt abzutauchen. Mit einem selbst gedichteten "Dschungel-mitmach-Lied" stimmten wir uns gut auf die kommenden Aktivitäten ein. Zunächst stellten wir zum Thema Dschungel die einzelnen Stationen vor, die mit großer Freude von den Kindern und Eltern angenommen wurden. Da war ein Fußpfad zur Sinneswahrnehmung, den die Kinder mit verbundene Augen auf unterschiedlichen Materialien entlang gingen.
Am Bastel-, Mal- und Knettisch wurde so manches "Fabeldschungelwesen" kreiert. In der Schminkecke verwandelten sich kleine brave Kindergesichter in wilde Tigerköpfe. Auf dem Flur wurde ein Tierkegeln angeboten und am Dschungelrad konnten tollte Preise gewonnen werden. Tiergeräusche wurden in einem anderen Dschungelraum vorgestellt. Typische Tierbewegungen und Tiergeräusche - vom Affen bis zum Elefanten - sollten hier geraten und nachgeahmt werden. Zu guter letzt gab es in einem separaten Klassenraum die Geschichte vom "Dschungelbuch", die von Bildern, auf einer Leinwand projiziert, und Dschungelbuchliedern untermalt wurde.

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Sehr schnell war es dann auch schon 17.15 Uhr und Zeit für eine Schlussrunde. Mit dem Lied "Alle Leut, alle Leut..." und einer Abschiedsrede ließen wir das Kinderfest ausklingen. Zum Schluss verteilten wir noch unsere selbst gebastelten Tiere an die Kinder, damit sie sich noch lange mit Freude an uns und das Fest erinnern werden.
Alle Kinder, Eltern, Lehrer sowie SchülerInnen hatten sehr viel Spaß und Freude an diesem wunderschönen Dschungelfest, das leider viel zu schnell vorbei ging.
Auszubildenden Austausch in Frankreich
Björn Kreilkamp aus der Holz-Oberstufe des BK Bocholt-West nahm im November 2009 an einem dreiwöchigen Azubi-Austausch in Frankreich teil. Vermittelt wurde dieser Austausch durch die Kreishandwerkskammer. Zur Vorbereitung gehörte ein mehrwöchiger Sprachkurs in Münster. Die Reisekosten inklusive Unterkunft und Verpflegung betrugen 150,- € für die Teilnehmer, der Rest wurde durch Fördergelder finanziert.
"Wo bin ich hier nur gelandet?", fragte sich Björn Kreilkamp, als er gemeinsam mit anderen Austausch-Azubis nach einer 14-stündigen Busfahrt sein Ziel, die französische Hafenstadt Brest erreichte. Die Stadt war groß und grau und fremd, das Meer war nicht zu sehen und trotz Sprachkurs konnte Björn nicht wirklich viel verstehen. In seiner Unterkunft, einem Schulzentrum sollte er sich ein Zimmer mit sechs weiteren Auszubildenden teilen.

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Doch der erste Eindruck täuschte. Am nächsten Morgen ging es direkt los mit einer einwöchigen Projektarbeit, die im Schulzentrum stattfand. Die Kollegen waren nett und die Arbeit machte Spaß. Nach dieser Woche wechselten die Austausch-Azubis zu verschiedenen Tischlereien in der näheren Umgebung. Björn kam in einen Betrieb, der Inneneinrichtungen für Schiffe herstellte. Der junge Deutsche war begeistert von der dortigen Arbeitsatmosphäre, die geprägt war von wenig Stress und einem netten Umgang miteinander. Er zeigte sich überrascht von den Arbeitszeiten, die immer streng eingehalten wurden, d.h. es gab viele Pausen und keine Überminuten. Arbeiten, die nicht fertig wurden, blieben für den nächsten Tag liegen. Nach Feierabend gingen die Auszubildenden häufig gemeinsam essen und verbrachten den Abend zusammen. An den freien Wochenenden erkundeten sie die Stadt und die nähere Umgebung, sogar ein Bad im Atlantik stand auf dem Programm.
Die drei Wochen vergingen wie im Fluge. Björn und die anderen Deutschen fuhren nach Hause mit vielen spannenden Erlebnissen, netten Bekanntschaften und neuen beruflichen Erfahrungen im Gepäck. Gerade in Punkto Arbeitsatmosphäre sind die Franzosen den Deutschen - laut Björn - um Einiges voraus.
Wer Interesse an einem Azubi-Austausch im Ausland bekommen hat, sollte mal unter der Internetadresse http://www.letsgoazubi.de nachschauen. Dort findet ihr nähere Informationen zur Anmeldung, zu Ausbildungsbetrieben und Erfahrungsberichte früherer Teilnehmer.
02. Februar 2010
I nteresse an T echnischer Kommunikation und A nwendung?
Einladung zur Informationsveranstaltung
Informationstechnischer Assistent/Assistentin mit Abitur Informationstechnischer Assistent/Assistentin mit Fachhochschulabschluss  Höhere Berufsfachschule (Einjährig) für Informations- und Telekommunikationstechnik
Die informationstechnischen Bildungsgänge der höheren Berufsfachschule laden zu einer Informationsveranstaltung ein. Es gibt die Gelegenheit, Labore zu besichtigen, an offenen Unterrichtsveranstaltungen teilzunehmen und mit Schülern und Lehrern zu diskutieren.
Mathematischer Beratungstest für informationstechnische Assistenten
Der Bildungsgang Informationstechnischer Assistent und Fachhochschulreife ist ein Bildungsgang mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Gerade über das Fach Mathematik erfolgt in vielen Fällen der Zugang zu den Lerninhalten.
Wir stellen in den letzten Jahren vermehrt fest, dass die mathematischen Grundlagen unserer Schülerinnen und Schüler immer lückenhafter werden. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit geben, sich auf die mathematischen Anforderungen in dem Bildungsgang einzustellen. Dazu haben wir einige Aufgaben in der Anlage zusammen gestellt, die in unseren Eingangsklassen weiter vertieft werden. Wir gehen davon aus, dass diese Aufgaben vor Beginn des Bildungsganges von Ihnen selbstständig gelöst werden können. Bitte rechnen Sie diese Aufgaben selbstständig durch und vergleichen Sie Ihre Lösungen mit den zur Verfügung gestellten Lösungen. Wir wünschen Ihnen hierbei viel Erfolg!
Sollten Sie diese Aufgaben nicht selbstständig lösen können,dann sprechen Sie mit ihrem/r derzeitigen Mathematiklehrer/in und bitten Sie um Unterstützung. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Aufgaben haben, dann setzen Sie sich mit Herrn OStR Könning (02871 276000) in Verbindung. Nutzen Sie bitte die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit, um den Bildungsgang mit einem soliden mathematischen Fundament beginnen zu können

Aufgabenstellung des Beratungstests     Lösungen des Beratungstests
20. Jan. 2010
Informationsveranstaltung zum Bildungsgang
"Gestaltungstechnischer Assistent/Gestaltungstechnische Assistentin"
Mehr Infos zur Informationsabend Flyer mit Bildungsganginformationen Infos zum Aufnahmeverfahren Anmeldeformular
September 2009
Klassenfahrt des Berufsgrundschuljahrs Farbe und Holz
Ein erlebnisreicher Tag - unvergesslich. Clicken Sie auf das Bild um eine Diashow anzusehen. Für 22 Schüler und drei Lehrer des Berufsgrundschuljahrs Farbe und Holz ging es mit dem Fahrrad am frühen Morgen des 18. September 2009 vom Sportzentrum am Berufskolleg Bocholt-West los in Richtung Brüggenhütte.
Dort gab es eine Einweisung (Bild 1) in die Besonderheiten des Paddelns. Weiter ging es mit dem Kanu. Ganz so "unproblematisch auch für ungeübte Paddler", wie der Prospekt es verspricht, war es aber nicht. Bereits das Einsteigen (Bild 2) in das wackelige Gefährt war die erste Herausforderung an Koordination und kameradschaftlicher Hilfestellung. Ungewollte Richtungsänderungen in den Randbewuchs des Ufers brachten zuerst Staunen über die physikalischen Vorgänge beim Umgang mit dem Stechpaddel, dann Schadenfreude bei den Mitschülern und anschließend Stolz, durch gemeinschaftliche Abstimmung doch die richtige Richtung gefunden zu haben (Bild 3). Auf der Aa führte der Weg nach Ulft und dort in die Oude Ijssel bis Terborg. Nach einer erheblichen Anstrengung und noch mehr Freude fuhren die Schülerinnen und Schüler anschließend die 26 km mit dem Fahrrad (Bild 4) zurück zum Berufskolleg.
Fazit: anstrengend aber schööön.
02. September 2009
Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten im Bocholter Stadttheater
Click für großes Bild! Am 02.09.2009 fand im Stadttheater eine Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien statt. An dieser Diskussion, moderiert durch Herrn Nießing, nahmen teil: Herr Rath (Linke), Herr Artmeyer (Grüne), Herr Polch (FDP), Herr Pries (SPD) und Herr Röring (CDU).
Es nahmen ca. 450 Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der Diskussion teil und konnten im Verlauf der Vorstellung ihre eigenen Fragen und Eindrücke kundtun. Die Schülerinnen und Schüler zeigten eine rege Beteiligung an dem Geschehen. Die Politiker beantworteten Fragen zur Internetsperre, zu Studiengebühren und zur Lage der Politik. Zum Ende der Diskussion entbrannte eine ausgiebige Debatte mit den Schwerpunkten "Wirtschaftskrise" und "Lage des Sozialstaates". Aufgrund der hohen Schülerbeteiligung kann man davon sprechen, dass die Podiumsdiskussion ein voller Erfolg war. Viele Schülerinnen und Schüler wurden hoffentlich von der Politik, die in diesem Fall direkt vor ihren Augen stattgefunden hat und nicht wie sonst nur auf dem Bildschirm, angespornt sich mit manchen Themen intensiver zu beschäftigen und selbstverständlich wählen zu gehen.

Andre Rösner (ITA 13)
24. Juni 2009
Die Sozialhelfer besuchen den Gesundheits- und Pflegestützpunkt
Diashow. Bitte anklicken. Die Unterstufe der Sozialhelfer besuchte am 24.06.09 den Pflegestützpunkt in der Ravardistraße in Bocholt. Frau Papenborg ist als Pflegekraft für die Pflegeberatung und Koordination von Pflegemaßnahmen und Pflegehilfsmitteln zuständig. Sie informierte die Klasse über verschiedene Hilfsangebote für die häusliche Pflege und die damit verbundenen Kosten. Viele Hilfsmittel für die Pflege von alten, kranken oder behinderten Menschen konnten praktisch erprobt werden, sodass sich die Schüler besser in die von ihnen betreuten Personen hineinversetzen können. Viel Spaß machte das Ausprobieren der Lifter, Rollstühle und Elektromobile.
17. Juni 2009
Ein Besuch im Cafe Lichterlos
Kaffeetrinken in völliger Dunkelheit: Am Mittwoch, 17.06.2009 besuchte die SHU (Sozialhelfer/innen Unterstufe BK-Bocholt-West) das außergewöhnliche Cafe Lichterlos.
Die angehenden Soziahelfer/innen beteiligten sich an einem Experiment des Blinden- und Sehbehindertenvereins Bocholt - Borken. Im Café Lichterlos wird Alltägliches zur Herausforderung. Wer zum Kuchenessen ins Café Lichterlos geht, ist gut beraten, sich eine Schürze umzubinden. Diese Erfahrung haben auch die Schülerinnen und Schüler des Bildungsgangs "Soziahelfer/innen" gemacht.
Diashow. Bitte anklicken. "Im abgedunkelten Raum, den der Blinden- und Sehbehindertenverein Bocholt-Borken im August-Vetter-Berufskolleg für zweieinhalb Wochen zum Café Lichterlos gemacht hat, herrscht absolute Dunkelheit. Der Verein wollte mit dieser Aktion darstellen, wie man sich als Sehbehinderter bzw. Blinder fühlt. Wir teilten uns in 6er Gruppen ein und wurden von einer blinden Person in eine dunkle Schleuse geführt. Aus Unsicherheit und Angst hielten wir uns direkt an einer vertrauten Person fest. Nun wurden wir zu unseren Plätzen begleitet. Die Tische um uns herum sind besetzt. Stimmengewirr ist zu hören. So ist das also, wenn man nichts mehr sieht. Als wir an unseren Plätzen saßen, ertasteten wir mit einem unsicheren Gefühl den Tisch, auf dem die Gegenstände standen, ab. Die nächsten Herausforderungen warteten nicht lange. Und allen fiel es nicht leicht, die Sahne auf dem Kuchen bzw. Teller zu sprühen oder das Getränk in ein Glas zu füllen. Wir kamen uns hilflos und alleingelassen vor. Irgendwann ging das Licht wieder an und wir sahen das Chaos, ... der Tisch war total bekleckert ... Sahne ... alles neben dem Teller...! "

Einig waren sich zum Abschluss alle Beteiligten, dass das "Dinner im Dunkeln" ein ganz besonderes Erlebnis war. Bei den Sehenden sorgte er für Hochachtung dafür, wie behinderte Menschen ihren Alltag bewältigen und wohl auch für Gefühle zwischen Erleichterung und Dankbarkeit dafür, dass für sie diese Erfahrung der dunklen Welt zeitlich begrenzt war.
09. Juni 2009
Einen neuen Weg gehen -
SozialhelferInnen und KinderpflegerInnen erhalten ihre Abschlusszeugnisse
Endlich geschafft: 24 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bocholt-West haben am 09.06.2009 ihre Zeugnisse erhalten. Sie haben damit ihren Berufsabschluss zur/zum "Staatlich anerkannte/n Sozialhelferin/ Sozialhelfer" (SHO) bzw. "Staatlich anerkannte Kinderpflegerin" (KPO) erreicht. Alle Schülerinnen und Schüler erhielten die Fachoberschule, die meisten von ihnen mit Qualifikation.
Damit sind sie befähigt, Hilfestellungen bei der Betreuung, Versorgung und Förderung der sozialen Teilhabe von bestimmten Personengruppen z.B. Kinder, Alte, Behinderte und Kranke zu übernehmen.
Für die Abschlussfeier wurde das Motto "einen neuen Weg gehen" gewählt. Die Feier begann mit einem Wortgottesdienst, in dem mit Musik und meditativen Textbeiträgen über vergangene Wege und Wegbegleiter nachgedacht wurde.
Die Klassenlehrerinnen Maria Huvers und Hedwig Schmidt erinnerten in ihrer Ansprache an einzelne Wegstationen der Schülerinnen und Schüler während der Ausbildung am Berufskolleg Bocholt-West und in den Praktikumseinrichtungen. Für den neuen Lebensweg wünschten sie den Absolventinnen und Absolventen alles Gute. "Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Ihr die hundertprozentige Verantwortung für euer Tun übernehmt ... übernehmt Verantwortung", sagte Maria Huvers. Das nächste Ziel der meisten Absolventinnen und Absolventen ist eine weitere Ausbildung im sozialen bzw. pflegerischen Bereich oder ein weiterer Schulbesuch, um den nächst höheren Schulabschluss zu erwerben.
An der Abschlussfeier nahmen auch viele Eltern der Absolventinnen und Absolventen und Lehrerinnen und Lehrer der zwei Bildungsgänge teil. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler bedankten sich bei ihren Lehrerinnen und Lehrern und zeigten u.a. eine PowerPoint-Präsentation mit Bildern (Wegstationen) ihrer zwei Ausbildungsjahre vom Unterricht, Praktikum, Aktivitäten und Klassenfahrten.
Die Abschlusszeugnisse überreichte der stellvertretende Schulleiter Josef Eiting an folgende Absolventinnen und Absolventen:
Staatlich anerkannte Sozialhelfer/innen:
Jana Bißlich, Laura Bruns, Johannes Gellrich, Franziska Jost, Carolin Meyermann, Steffen Ott, Denise Rademacher, Kristin Stevens, Jaqueline Wellner, Christin Zander
Staatlich anerkannte Kinderpflegerinnen:
Wiebke Biermann, Jessica Büning, Jaqueline Dörfer, Magdalene Günther, Natalie Hüfing, Sarah Kurpiers, Carolin Linfert, Brikena Morina, Lea Niemann, Annika Oenning, Funda Seyrek, Stefanie Tenbensel, Sandra Thiehoff.
06. Juni 2009
Abiturjahrgang 2009
*Bocholt* (hö) Abitur mit "Wohnzimmer-Atmosphäre": Mit diesem Wort beschrieb der Direktor des Berufskollegs Bocholt-West, Ulrich Kirchner, die Schulzeit der Abiturienten. So waren es insgesamt nur sechs Schüler, die die allgemeine Hochschulreife ergatterten und am Samstag ihr Abitur in Empfang nehmen konnten.
Anfangs waren es noch 16 Schüler, die aber aus verschiedenen Gründen nach und nach verschwanden, bis es nur noch sechs waren. "Und am 06.06.2009 wurden erstmals 6 Schüler seit dem Bestehen des Berufskollegs entlassen", sagte Direktor Ulrich Kirchner und fügte hinzu, dass durch die kleine Lerngruppe sehr gute Leistungen erbracht worden seien, denn 50 Prozent haben eine Eins vor dem Komma. Der Jahrgangsbeste aus der Truppe war Philipp Mölders, der zusätzlich zum Zeugnis ein Buch geschenkt bekam. (BBV, 08.06.09)
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